Schwangerschaft und Füsse – wenn die Hormone verrücktspielen
- Sarah Egli

- 1. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Während der Schwangerschaft verändert sich der Körper auf vielfältige Weise – davon bleiben auch die Füsse nicht verschont. Hormonelle Veränderungen, die Gewichtszunahme und Wassereinlagerungen können dazu führen, dass die Füsse stärker belastet werden und verschiedene Beschwerden auftreten.
Viele werdende Mütter stellen fest, dass ihre Füsse breiter oder sogar etwas länger werden. Dadurch können Schuhe plötzlich drücken oder nicht mehr richtig passen. Auch geschwollene Füsse und Beine gehören zu den häufigsten Begleiterscheinungen einer Schwangerschaft.
Welche Fussprobleme können während der Schwangerschaft auftreten?
Durch die erhöhte Belastung und die körperlichen Veränderungen können verschiedene Beschwerden entstehen:
Geschwollene Füsse und Knöchel
Müde und schwere Beine
Druckstellen durch ungeeignetes Schuhwerk
Eingewachsene Zehennägel
Trockene Haut und rissige Fersen
Fussschmerzen und schnelle Ermüdung
Besonders im letzten Schwangerschaftsdrittel machen sich diese Veränderungen oft stärker bemerkbar.

Tipps für gesunde Füsse in der Schwangerschaft
Mit einigen einfachen Massnahmen können Sie Ihre Füsse entlasten und Beschwerden vorbeugen:
Bequeme Schuhe tragen
Achten Sie auf ausreichend breite und gut sitzende Schuhe. Enge Schuhe können Druckstellen verursachen und Schwellungen zusätzlich verstärken.
Beine und Füsse hochlagern
Regelmässiges Hochlagern unterstützt den Rückfluss des Blutes und kann Schwellungen reduzieren.
Bewegung fördern
Spaziergänge, leichte Bewegung und Fussgymnastik regen die Durchblutung an und helfen gegen müde Beine.
Auf die Fusspflege achten
Tägliche Pflege hält die Haut gesund und beugt Problemen vor. Kontrollieren Sie Ihre Füsse regelmässig auf Druckstellen oder Hautveränderungen.
Zehennägel richtig schneiden
Schneiden Sie die Nägel gerade, um eingewachsene Zehennägel zu vermeiden.
Schwellungen ernst nehmen
Bei starken Schwellungen, Schmerzen oder auffälligen Veränderungen sollten Sie ärztlichen Rat einholen.
Warum regelmässiges Eincremen besonders wichtig ist
Während der Schwangerschaft kann die Haut an den Füssen trockener werden. Regelmässiges Eincremen hält die Haut geschmeidig, unterstützt ihre natürliche Schutzfunktion und kann trockenen Stellen sowie schmerzhaften Hautrissen vorbeugen.
Besonders nach dem Duschen oder vor dem Schlafengehen empfiehlt sich eine reichhaltige Fusscreme. Eine sanfte Fussmassage beim Eincremen fördert zusätzlich die Entspannung und sorgt für ein angenehmes Gefühl bei müden und beanspruchten Füssen.
Wann ist eine podologische Behandlung sinnvoll?
Wenn Beschwerden wie eingewachsene Nägel, starke Hornhaut, Druckstellen oder schmerzhafte Hautrisse auftreten, kann eine podologische Behandlung sinnvoll sein. Gerade während der Schwangerschaft fällt die eigene Fusspflege oft schwerer, weshalb professionelle Unterstützung eine wertvolle Entlastung sein kann.
Fazit
Während der Schwangerschaft leisten die Füsse täglich Schwerstarbeit. Mit passenden Schuhen, regelmässiger Bewegung und einer guten Fusspflege lassen sich viele Beschwerden deutlich reduzieren. Gut gepflegte Füsse tragen dazu bei, dass Sie sich während dieser besonderen Zeit wohler fühlen und Ihren Alltag angenehmer geniessen können.#Schwangerschaft #Fussgesundheit #Podologie #GesundeFüsse #Fusspflege #Schwangere #Podolux #Fussschmerzen #GeschwolleneFüsse #SchwangerschaftTipps
👣 Podolux – Gesunde Füsse für ein aktives Leben.



Kommentare