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Warum die Anamnese in der Podologie so wichtig ist

Autorenbild: Sarah Egli
Sarah Egli
1. Sept.
2 Min. Lesezeit

Bei jeder podologischen Behandlung steht Ihre Gesundheit im Mittelpunkt. Deshalb beginnt jede Behandlung mit einer sorgfältigen Anamnese und Befundaufnahme. Nur wenn wir Ihre aktuelle gesundheitliche Situation kennen, können wir die Behandlung optimal auf Ihre Bedürfnisse abstimmen.

Viele Patientinnen und Patienten sind überrascht, wie gross der Einfluss von Erkrankungen oder Medikamenten auf die Fussgesundheit sein kann.

Datenschutz und Ihr Einverständnis

Der Schutz Ihrer persönlichen Daten hat für uns höchste Priorität. Zu Beginn der Behandlung bitten wir Sie deshalb, unsere Datenschutzerklärung zu unterzeichnen. Damit bestätigen Sie, dass Sie über die Bearbeitung Ihrer personenbezogenen Daten gemäss dem Schweizer Datenschutzgesetz informiert wurden.

Selbstverständlich werden alle Angaben vertraulich behandelt und ausschliesslich für Ihre Behandlung sowie die gesetzlich vorgeschriebene Dokumentation verwendet.

Die Kombination aus einer sorgfältigen Anamnese, einer professionellen Befundaufnahme und dem verantwortungsvollen Umgang mit Ihren Daten schafft die Grundlage für eine sichere, individuelle und qualitativ hochwertige podologische Behandlung.

Was bedeutet Anamnese?

Unter einer Anamnese versteht man das Erheben wichtiger Informationen über Ihren Gesundheitszustand. Dazu gehören unter anderem:

  • Aktuelle Erkrankungen

  • Eingenommene Medikamente

  • Allergien

  • Frühere Operationen

  • Veränderungen seit dem letzten Termin

Diese Informationen helfen uns, Risiken frühzeitig zu erkennen und die Behandlung sicher und individuell durchzuführen.

Warum sollten Sie uns über Veränderungen informieren?

Bitte teilen Sie uns mit, wenn sich seit Ihrem letzten Termin etwas verändert hat, zum Beispiel:

  • Sie nehmen neue Medikamente ein.

  • Bei Ihnen wurde eine neue Erkrankung festgestellt.

  • Sie hatten eine Operation oder einen Spitalaufenthalt.

  • Sie sind schwanger.

  • Sie haben neue Beschwerden an den Füssen.

Auch wenn Veränderungen auf den ersten Blick nichts mit den Füssen zu tun haben, können sie einen Einfluss auf die Behandlung haben.

Welche Erkrankungen können die Füsse beeinflussen?

Verschiedene Erkrankungen wirken sich direkt oder indirekt auf die Fussgesundheit aus. Dazu gehören beispielsweise:

  • Diabetes mellitus

  • Durchblutungsstörungen

  • Rheumatische Erkrankungen

  • Nervenerkrankungen

Sie können unter anderem die Haut, die Nägel, die Wundheilung oder das Schmerzempfinden verändern.

Warum sind Medikamente wichtig?

Auch Medikamente können Auswirkungen auf Ihre Füsse haben. Manche Arzneimittel beeinflussen die Haut, fördern Wassereinlagerungen, verzögern die Wundheilung oder erhöhen die Blutungsneigung.

Je besser wir über Ihre Medikamente informiert sind, desto sicherer können wir Ihre Behandlung planen.

Gemeinsam für Ihre Fussgesundheit

Eine offene Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrer Podologin ist die Grundlage für eine sichere und erfolgreiche Behandlung. Jede Information hilft uns dabei, Ihre Füsse bestmöglich zu versorgen und mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen.

Fazit

Die Anamnese ist weit mehr als nur ein Gespräch – sie ist ein wichtiger Bestandteil jeder podologischen Behandlung. Bitte informieren Sie uns bei jedem Termin über neue Medikamente, Diagnosen oder gesundheitliche Veränderungen. So können wir Ihre Behandlung individuell anpassen und Ihre Fussgesundheit optimal unterstützen.

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