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Kalte Füsse im Herbst – Ursachen und was wirklich hilft

Autorenbild: Sarah Egli
Sarah Egli
8. Okt.
2 Min. Lesezeit

Sobald die Temperaturen sinken, klagen viele Menschen über kalte Füsse. Häufig steckt einfach das kühle Wetter dahinter. In manchen Fällen können aber auch Durchblutungsstörungen, ungeeignetes Schuhwerk oder andere gesundheitliche Ursachen eine Rolle spielen.

Mit den richtigen Massnahmen lassen sich kalte Füsse oft wirksam vermeiden.

Warum bekommt man kalte Füsse?

Unsere Füsse sind am weitesten vom Herzen entfernt. Bei Kälte zieht der Körper die Blutgefässe zusammen, um die Körperwärme zu erhalten. Dadurch wird die Durchblutung der Füsse reduziert und sie fühlen sich schneller kalt an.

Weitere mögliche Ursachen sind:

  • Zu enge Schuhe

  • Nasse oder kalte Socken

  • Bewegungsmangel

  • Niedriger Blutdruck

  • Durchblutungsstörungen

  • Diabetes

  • Rauchen

Halten kalte Füsse dauerhaft an oder treten zusätzlich Schmerzen, Taubheitsgefühle oder Wunden auf, sollte dies ärztlich abgeklärt werden.

Was hilft gegen kalte Füsse?

Passende Schuhe tragen

Achten Sie auf ausreichend breite, gut isolierte Schuhe. Zu enge Schuhe können die Durchblutung einschränken und die Füsse schneller auskühlen.

Warme Socken wählen

Socken aus Wolle oder hochwertigen Funktionsmaterialien halten die Füsse warm und transportieren Feuchtigkeit nach aussen. Feuchte Füsse kühlen deutlich schneller aus.

Bewegung fördert die Durchblutung

Regelmässige Spaziergänge, Fussgymnastik oder Zehenübungen regen die Durchblutung an und helfen gegen kalte Füsse.

Wechselduschen

Abwechselnd warmes und kaltes Wasser kann die Durchblutung fördern und die Blutgefässe trainieren.

Fussmassage

Eine sanfte Fussmassage oder das Eincremen mit einer pflegenden Fusscreme regt die Durchblutung an und sorgt gleichzeitig für Entspannung.

Warum die richtige Fusspflege wichtig ist

Gerade im Herbst wird die Haut häufig trockener. Regelmässiges Eincremen hält die Haut geschmeidig und schützt vor rissigen Fersen und trockenen Stellen.

Wer seine Füsse regelmässig kontrolliert und pflegt, erkennt Veränderungen frühzeitig und kann Beschwerden vorbeugen.

Wann sollte eine podologische Behandlung erfolgen?

Bei Druckstellen, Hornhaut, eingewachsenen Nägeln oder schmerzhaften Hautrissen kann eine podologische Behandlung sinnvoll sein. Besonders Menschen mit Diabetes oder Durchblutungsstörungen sollten ihre Füsse regelmässig kontrollieren lassen, um Komplikationen vorzubeugen.

Fazit

Kalte Füsse sind im Herbst weit verbreitet und meist harmlos. Mit passenden Schuhen, warmen Socken, ausreichend Bewegung und einer guten Fusspflege lassen sich die Beschwerden oft deutlich reduzieren.

Sollten kalte Füsse jedoch dauerhaft auftreten oder von Schmerzen, Taubheitsgefühlen oder Wunden begleitet werden, empfiehlt sich eine ärztliche oder podologische Abklärung.


Frauen sind häufiger vom Raynaud-Phänomen betroffen als Männer. Dabei ziehen sich die kleinen Blutgefässe in den Fingern oder Zehen bei Kälte oder Stress plötzlich zusammen. Die betroffenen Stellen werden weiss, später oft bläulich und fühlen sich sehr kalt oder taub an. Beim Wiedererwärmen können sie kribbeln oder schmerzen.

Treten solche Beschwerden regelmässig auf, sollten sie ärztlich abgeklärt werden. Zwar ist das Raynaud-Phänomen häufig harmlos, in manchen Fällen kann es jedoch mit einer Grunderkrankung zusammenhängen.

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